So schreibst du Tex­te für dei­ne Web­site, die dei­ne Besu­cher lesen wol­len.

 

Inhal­te sind das wich­tigs­te an Dei­ner Inter­net­sei­te!

Sie ent­schei­den:

  • wie lan­ge Dei­ne Besu­cher auf Dei­ner Inter­net­sei­te ver­wei­len
  • ob sie wie­der ein­mal zurück kom­men wol­len
  • ob Du sie von Dir und Dei­nem Ange­bot über­zeu­gen kannst

Mit Inhal­ten mei­ne ich zum einen Dei­ne Tex­te. Aber auch Bil­der, Gra­fi­ken, Vide­os, etc. gehö­ren zu den Inhal­ten. Den­ke schon mög­lichst früh dar­über nach, was für Dein The­ma pas­sen könn­te. Die­se lockern und wer­ten Dei­ne Sei­ten optisch auf und kön­nen das geschrie­be­ne unter­strei­chen.

 

Damit Du alles parat hast, wenn es an die Umset­zung der Web­site geht, begin­ne recht­zei­tig (vor der Erstel­lung Dei­ner Web­site) Dei­ne Inhal­te zu sam­meln und auf­zu­bau­en.

 

Im heu­ti­gen Blog­ar­ti­kel möch­te ich auf das “Schrei­ben von Tex­ten” näher ein­ge­hen.
Bil­der, Gra­fi­ken, Vide­os sind ein eige­nes The­ma und die­se wer­de ich im nächs­ten Blog­ar­ti­kel geson­dert behan­deln.

 

So schreibst Du wirk­sa­me Tex­te

Wirk­sa­me Tex­te zu schrei­ben ist kein Hexen­werk. Du musst dafür nicht unbe­dingt einen Tex­ter enga­gie­ren. Wenn Du Dir selbst die Zeit nimmst und eini­ge Punk­te beach­test, wirst Du es schaf­fen, Tex­te zu schrei­ben, die Dei­ne Besu­cher anspre­chen und über­zeu­gen.

 

ZU BEGINN STELLE DIR FOLGENDE FRAGEN:

  • Was möch­te ICH mei­nen Besu­chern mit­tei­len?
  • Wel­che Infor­ma­tio­nen erwar­ten sich mei­ne BESUCHER?
    Ver­set­ze Dich in die Lage Dei­nes Wunsch­kun­den. Wel­che Fra­gen wür­de er Dir stel­len, wenn er Dir gegen­über sit­zen wür­de?
  • Nach wel­chem Pro­blem suchen Besu­cher, wenn sie auf Dei­ne Inter­net­sei­te kom­men? Was könn­te die Lösung für sie sein? Womit kannst Du sie über­zeu­gen, dass Du ihnen hel­fen kannst? Wie zeigst Du ihnen, dass sie bei Dir rich­tig sind?
  • Der Besu­cher und des­sen Nut­zen muss im Vor­der­grund ste­hen. Ganz wich­tig! Rede weni­ger von Dir und Dei­nen Leis­tun­gen, als viel­mehr von Dei­nem Kun­den und wel­chen Nut­zen er davon hat. Wel­che Vor­tei­le hat er, wenn er sich für Dein Ange­bot ent­schei­det? Sein Nut­zen über­zeugt ihn viel mehr, als eine Anrei­hung von all­ge­mei­nen, selbst­lo­ben­den Flos­keln über sich selbst, wie gut, inno­va­tiv, etc. man sei.

 

Für wen schreibst Du?

Dein Leser muss sich ange­spro­chen füh­len und das Gefühl haben, Du schreibst genau für ihn.

Nur so kann ihn Dei­ne Bot­schaft über­haupt errei­chen.

Wenn Du im 1. Bei­trag der Blog­rei­he “Ich brau­che eine Web­site — wie fan­ge ich an” Dei­ne Ziel­grup­pe defi­niert hast, dann weißt Du ja schon für wen Du schreibst.

Den­ke immer an die­se Per­son, wenn Du Tex­te erstellst. Hab sie bild­lich vor Augen.

Damit sich Dei­ne Leser per­sön­lich ange­spro­chen füh­len, ist es auch wich­tig, sie mit einer per­sön­li­chen Anre­de “Du” oder “Sie” anzu­spre­chen (anstatt ihr oder man). Stel­le Dir vor, Ihr zwei wür­det ein Gespräch füh­ren.

Wenn Du noch Hil­fe benö­tigst, Dei­ne Ziel­grup­pe zu defi­nie­ren, emp­feh­le ich Dir den Bei­trag von San­dra Hol­ze, die das sehr gut erklärt: http://sandraholze.com/zielgruppe-definieren-wunschkunden-profil-arbeitsblatt/

Je bes­ser Du Dei­nen Wunsch­kun­den kennst, des­to leich­ter wird es Dir gelin­gen, ihn anzu­spre­chen.

 

Gute Struk­tu­rie­rung um die Leser bei der Stan­ge zu hal­ten

Erstel­le ein über­sicht­li­ches, gut struk­tu­rier­tess Lay­out, das Dei­ne Leser leicht scan­nen kön­nen.

Das erhöht die Chan­ce, dass Dei­ne Tex­te gele­sen wer­den. Denn bevor Tex­te gele­sen wer­den, wer­den sie erst­mal über­flo­gen. Inter­es­san­tes und wich­ti­ges soll­te ins Auge ste­chen und neu­gie­rig auf mehr machen.

Im Inter­net wer­den lan­ge Tex­te viel weni­ger gele­sen als im Print­be­reich. Da muss man schon eini­ges beach­ten, um die Leser bei der Stan­ge zu hal­ten. Hier hab ich die wich­tigs­ten Punk­te für Dich zusam­men geschrie­ben:

TIPPS ZUR STRUKTURIERUNG:

  • Wich­ti­ges zuerst 
  • Zwi­schen­über­schrif­ten
  • mehr Absät­ze
  • Auf­zäh­lungs­zei­chen
  • Gra­fi­ken ein­bau­en
  • Bil­der ein­bau­en
  • Sät­ze kurz und kna­ckig, leben­di­ger Schreib­stil
  • Weiß­raum ist fürs Auge wich­tig
  • Her­vor­ge­ho­be­ne Wör­ter in Fließ­tex­ten
  • Hand­lungs­auf­for­de­rung
  • sinn­vol­le Ver­lin­kung zu

    ande­ren (eige­nen) Sei­ten

 

Das Wich­tigs­te zuerst

… weckt das Inter­es­se wei­ter zu lesen. Stel­le das wich­tigs­te an den Anfang.

Wel­che Infor­ma­tio­nen sind für Dei­ne Leser wich­tig, wenn nicht sogar ent­schei­dend?

Leser über­flie­gen vie­les, gera­de im Inter­net.  Die wich­tigs­te Aus­sa­ge soll­te daher an ers­ter Stel­le Dei­ner Sei­te oder Dei­nes Absat­zes ste­hen. Erst dann gehe ins Detail. Wenn Dein Leser mit den Augen hän­gen geblie­ben ist, wird er mehr davon lesen wol­len.

 

Zwi­schen­über­schrif­ten lockern auf und geben Struk­tur

Inter­es­san­tes kann bes­ser her­aus gefil­tert wer­den. Dazu müs­sen die Über­schrif­ten aber aus­sa­ge­kräf­tig sein. Eine Mög­lich­keit ist es auch, die Über­schrif­ten in Far­be zu schrei­ben.

 

Auf­zäh­lungs­zei­chen

Wich­ti­ge Punk­te auf­zäh­len — das lockert auf und wird eher gele­sen als lan­ge Tex­te

 

Kur­ze Sät­ze und ein­fa­che, leben­di­ge Tex­te wer­den eher und län­ger gele­sen

Kur­ze State­ments und leben­di­ge Spra­che hal­ten Dei­ne Leser auf Dei­ner Sei­te, wäh­rend bei lang­at­mi­gen (oder kom­pli­zier­ten) Tex­ten Dei­ne Leser frü­her aus­stei­gen und die Sei­te ver­las­sen.

Jeder kennt Leu­te, die ger­ne aus­schmü­cken, bevor sie zum wesent­li­chen kom­men. Dabei wol­len wir schnell zum Punkt kom­men. Dazu gehört auch, unnö­ti­ge Wör­ter, die kei­ne Bedeu­tung für den Text haben, zu strei­chen.

Am Bes­ten liest Du Dei­ne Tex­te spä­ter noch ein­mal durch und streichst Wör­ter, die Dei­ne Tex­te unnö­tig fül­len.

Dei­ne Tex­te soll­ten ange­nehm und flüs­sig zu lesen sein.

Fokus­sie­re Dich auf die Kern­aus­sa­gen.

Schrei­be in ein­fa­chen Wor­ten, bzw. in der Spra­che Dei­ner Ziel­grup­pe.

 

Absät­ze zur opti­sche Auf­lo­cke­rung

Pla­ne mehr Absät­ze ein, als im Print­be­reich. Das Auge ermü­det im Inter­net viel schnel­ler. Sor­ge mit Absät­zen für eine opti­sche Auf­lo­cke­rung.

 

Hand­lungs­auf­for­de­rung

Nicht ver­ges­sen! Was möch­test Du, dass der Besu­cher als nächs­tes macht, bevor er Dei­ne Web­site wie­der ver­läßt? (kon­tak­tie­re mich, trag Dich in mei­nen News­let­ter ein…)

Jede ein­zel­ne Sei­te (auch jeder Blog­bei­trag) benö­tigt mind. 1 Hand­lungs­auf­for­de­rung.

 

Schlüs­sel­wör­ter / Key­words für Such­ma­schi­nen

Schon vor Erstel­lung der Tex­te lohnt es sich, sich zu über­le­gen, mit wel­chen Wör­ten (=Key­words) Men­schen suchen, damit sie auf Dei­ner Web­site lan­den.

Über­le­ge Dir: wor­über schreibst Du, wel­ches Key­word könn­te dazu pas­sen?

Tipp: Es gibt im Inter­net auch so genann­te Key­word­pla­ner die einem noch mehr Ide­en dazu lie­fern.

BAUE DIE SCHLÜSSELWÖRTER AUF DEINER INTERNETSEITE EIN:

  • (Haupt-)Überschrift
  •  Text
  • Datei­na­men der Bil­der
  • arbei­te auf jeder Sei­te mit eige­nen, dazu pas­sen­den, Key­words
  • pas­se die Per­ma­links an (wenn Du Dei­ne Web­sei­te selbst erstellst)
  • bei Ver­wen­dung eines SEO Plugins (=Erwei­te­rung die Du Dei­ner Web­site hin­zu­fü­gen kannst) auf Dei­ner Web­site, bekommst Du Tipps, was Du noch opti­mie­ren kannst.
  • pas­se die Meta Descrip­ti­on an (=was bei Goog­le in der Such­funk­ti­on auf­scheint) (wenn Du Dei­ne Web­sei­te selbst erstellst)

Wer noch mehr über die­ses The­ma wis­sen möch­te, dem emp­feh­le ich die­sen Blog­ar­ti­kel von Sis­trix: https://www.sistrix.de/frag-sistrix/onpage-optimierung/wie-erstelle-ich-einen-guten-seo-text-minimum-200–300-woerter-oder-mehr/

 

Abschrei­ben kann teu­er wer­den

Auf kei­nen Fall soll­test Du Tex­te von ande­ren Web­sei­ten abschrei­ben.

Ers­tens ris­kierst Du, eine teu­re Abmah­nung zu bekom­men. Schon ein ein­zi­ger abge­schrie­be­ner Satz kann Dich 10.000,-  Euro kos­ten.

Zwei­tens merkt das auch Goog­le und wer­tet Dei­ne Web­site ab, was Dich indi­rekt teu­er zu ste­hen kommt.

Abschrei­ben zahlt sich also nie aus. Schrei­be Dei­ne Tex­te immer selbst in Dei­ner eige­nen Spra­che. Und ganz neben­bei freu­en sich auch Dei­ne Besu­cher dar­über, wenn sie nicht auf jeder Inter­net­sei­te das glei­che lesen.

 

Start­sei­te — die Ein­gangs­tür

Vie­le Besu­cher kom­men als Ers­tes auf die Start­sei­te, wenn sie Dei­ne Sei­te zum ers­ten Mal auf­ru­fen. Die Erstel­lung der Start­sei­te ist ein biß­chen anders als die Erstel­lung der ande­ren Sei­ten.

  • Man muss gleich erken­nen, wor­um es hier bei Dir geht.
  • Der Nut­zen für die Besu­cher muss klar erkenn­bar sein — und zwar schon beim über­flie­gen.
  • Mit der Start­sei­te mußt Du über­zeu­gen, damit die Besu­cher noch auf Dei­ne ande­ren Sei­ten schau­en wol­len.
  • Sie soll einen Über­blick ver­schaf­fen, was man bei Dir auf der Web­sei­te noch fin­det. Ver­lin­ke mit wich­ti­gen Unter­sei­ten.
  • Füh­re Refe­ren­zen und Kun­den­stim­men an.
  • Set­ze Handlungsaufforderung(en) -> was sol­len Dei­ne Besu­cher als nächs­tes machen?

 

Wenn Dir mein Blog­ar­ti­kel gefal­len hat, freue ich mich, wenn Du die­sen teilst oder an Leu­te wei­ter­lei­test, denen er eben­falls eine Hil­fe sein könn­te!