AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
von

Bir­git Hotz Web­de­sign
Voits­dorf 116 — A‑4551 Ried im Traun­kreis
Tel.: 0043 660 1679883 / www.birgithotz.com / office@birgithotz.com

 

  1. Gel­tung, Ver­trags­ab­schluss 

1.1   Die Fir­ma Bir­git Hotz Web­de­sign (im Fol­gen­den „Agen­tur“) erbringt ihre Leis­tun­gen aus­schließ­lich auf der Grund­la­ge der nach­fol­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB). Die­se gel­ten für alle Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen der Agen­tur und dem Kun­den, selbst wenn nicht aus­drück­lich auf sie Bezug genom­men wird. Die AGB sind aus­schließ­lich für Rechts­be­zie­hung mit Unter­neh­mern anwend­bar, sohin B2B.

1.2   Maß­geb­lich ist jeweils die zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses gül­ti­ge Fas­sung. Abwei­chun­gen von die­sen sowie sons­ti­ge ergän­zen­de Ver­ein­ba­run­gen mit dem Kun­den sind nur wirk­sam, wenn sie von der Agen­tur schrift­lich bestä­tigt wer­den.

1.3   All­fäl­li­ge Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den, selbst bei Kennt­nis, nicht akzep­tiert, sofern nicht im Ein­zel­fall aus­drück­lich und schrift­lich ande­res ver­ein­bart wird. AGB des Kun­den wider­spricht die Agen­tur aus­drück­lich. Eines wei­te­ren Wider­spruchs gegen AGB des Kun­den durch die Agen­tur bedarf es nicht.

1.4   Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen unwirk­sam sein, so berührt dies die Ver­bind­lich­keit der übri­gen Bestim­mun­gen und der unter ihrer Zugrun­de­le­gung geschlos­se­nen Ver­trä­ge nicht. Die unwirk­sa­me Bestim­mung ist durch eine wirk­sa­me, die dem Sinn und Zweck am nächs­ten kommt, zu erset­zen.

 

 

  1. Leis­tungs­um­fang, Auf­trags­ab­wick­lung und Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kun­den 

2.1   Der Umfang der zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen ergibt sich aus dem detail­lier­ten Ange­bot, wel­ches auf einem Brie­fing beruht und wird mit der schrift­li­chen Ange­bots­an­nah­me des Kun­den und der schrift­li­chen Auf­trags­be­stä­ti­gung (auch per E‑Mail mög­lich) der Agen­tur aner­kannt. Nach­träg­li­che Ände­run­gen des Leis­tungs­in­hal­tes bedür­fen der schrift­li­chen Bestä­ti­gung durch die Agen­tur und wer­den nur gegen Ver­rech­nung durch­ge­führt. Inner­halb des vom Kun­den vor­ge­ge­ben Rah­mens besteht bei der Erfül­lung des Auf­tra­ges Gestal­tungs­frei­heit der Agen­tur.

2.2   Alle Leis­tun­gen der Agen­tur sind vom Kun­den zu über­prü­fen und von ihm bin­nen fünf Werk­ta­gen ab Ein­gang beim Kun­den frei­zu­ge­ben. Nach Ver­strei­chen die­ser Frist ohne Rück­mel­dung des Kun­den gel­ten sie als vom Kun­den geneh­migt.

2.3   Der Kun­de wird der Agen­tur zeit­ge­recht und voll­stän­dig alle Infor­ma­tio­nen und Unter­la­gen (ins­be­son­de­re Tex­te, Bil­der, Logo, Gra­fi­ken, …) in digi­ta­ler Form zugäng­lich machen, die für die Erbrin­gung der Leis­tung erfor­der­lich sind. Er wird sie von allen Umstän­den infor­mie­ren, die für die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges von Bedeu­tung sind, auch wenn die­se erst wäh­rend der Durch­füh­rung des Auf­tra­ges bekannt wer­den. Der Kun­de trägt den Auf­wand, der dadurch ent­steht, dass Arbei­ten infol­ge sei­ner unrich­ti­gen, unvoll­stän­di­gen oder nach­träg­lich geän­der­ten Anga­ben von der Agen­tur wie­der­holt wer­den müs­sen oder ver­zö­gert wer­den.

2.4   Der Kun­de und Auf­trag­ge­ber ist allein für die Inhal­te sei­ner Web­sei­ten ver­ant­wort­lich und ver­si­chert, dass durch sei­nen gesam­ten Inter­net­auf­tritt weder Rech­te Drit­ter (Mar­ken-Namen‑, Urheber‑, Daten­schutz­rech­te etc.) ver­letzt wer­den, noch gegen bestehen­de Geset­ze, sowie all­ge­mein gül­ti­ge Rechts­nor­men ver­sto­ßen wird.
Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die für die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges zur Ver­fü­gung gestell­ten Unter­la­gen (Fotos, Logos etc.) auf all­fäl­li­ge Urheber‑, Marken‑, Kenn­zei­chen­rech­te oder sons­ti­ge Rech­te Drit­ter zu prü­fen (Rech­teclea­ring) und garan­tiert, dass die Unter­la­gen frei von Rech­ten Drit­ter sind und daher für den ange­streb­ten Zweck ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Die Agen­tur haf­tet im Fal­le bloß leich­ter Fahr­läs­sig­keit oder nach Erfül­lung ihrer Warn­pflicht – jeden­falls im Innen­ver­hält­nis zum Kun­den — nicht wegen einer Ver­let­zung der­ar­ti­ger Rech­te Drit­ter durch zur Ver­fü­gung gestell­te Unter­la­gen. Wird die Agen­tur wegen einer sol­chen Rechts­ver­let­zung von einem Drit­ten in Anspruch genom­men, so hält der Kun­de die Agen­tur schad- und klag­los; er hat ihr sämt­li­che Nach­tei­le zu erset­zen, die ihr durch eine Inan­spruch­nah­me Drit­ter ent­ste­hen, ins­be­son­de­re die Kos­ten einer ange­mes­se­nen recht­li­chen Ver­tre­tung. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die Agen­tur bei der Abwehr von all­fäl­li­gen Ansprü­chen Drit­ter zu unter­stüt­zen. Der Kun­de stellt der Agen­tur hier­für unauf­ge­for­dert sämt­li­che Unter­la­gen zur Ver­fü­gung.

 

  1. Inhal­te 

    Des Wei­te­ren ver­pflich­tet sich der Kun­de, kei­ne sit­ten­wid­ri­gen Inhal­te auf sei­nen Web­sei­ten zu publi­zie­ren oder dar­auf hin­zu­wei­sen, vor allem kei­ne Inhal­te zu ver­öf­fent­li­chen, die im Sin­ne des Straf­ge­setz­bu­ches zum Ras­sen­hass auf­het­zen, Gewalt bzw. Krieg ver­herr­li­chen bzw. ver­harm­lo­sen, anstö­ßig oder por­no­gra­phisch sind, sowie Kin­der oder Jugend­li­che sitt­lich gefähr­den oder in ihrem Wohl beein­träch­ti­gen. Das Ver­brei­ten von Mas­sen — E‑Mails, soge­nann­tes Spamming, ist unter­sagt. Bei Ver­stö­ßen ist der Kun­de zur Schad- und Klag­los­hal­tung gegen­über der Agen­tur ver­pflich­tet.

 

  1. Daten­si­che­rung 

Der Kun­de sichert die Daten und Mate­ria­li­en, die er der Agen­tur zur Ver­fü­gung stellt, selbst. Die Agen­tur ist nicht ver­pflich­tet, Siche­rungs­ko­pi­en davon zu erstel­len.

Die Agen­tur erstellt kos­ten­los Siche­rungs­ko­pi­en der gesam­ten Web­site bis zu ihrer Fer­tig­stel­lung. (Für bis zu 3 Mona­te von Beginn der tech­ni­schen Umset­zung kos­ten­los. Zögert sich der Fer­tig­stel­lungs­ter­min von Kun­den­sei­te län­ger als 3 Mona­te hin­aus, fal­len War­tungs­ge­büh­ren an.) Bei einer Web­site gilt als Fer­tig­stel­lung, wenn die ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen durch­ge­führt wur­den. Nach Fer­tig­stel­lung der Web­site ist der Kun­de selbst für die Daten­si­che­rung und Wie­der­her­stel­lung ver­ant­wort­lich, es sei denn, er schließt einen War­tungs­ver­trag mit der Agen­tur ab.

 

  1. Fremd­leis­tun­gen / Beauf­tra­gung Drit­ter 

5.1   Die Agen­tur ist nach frei­em Ermes­sen berech­tigt, die Leis­tung selbst aus­zu­füh­ren, sich bei der Erbrin­gung von ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen sach­kun­di­ger Drit­ter als Erfül­lungs­ge­hil­fen zu bedie­nen und/oder der­ar­ti­ge Leis­tun­gen zu sub­sti­tu­ie­ren („Fremd­leis­tung“).

5.2   Die Beauf­tra­gung von Drit­ten im Rah­men einer Fremd­leis­tung erfolgt ent­we­der im eige­nen Namen oder im Namen des Kun­den. Die Agen­tur wird die­sen Drit­ten sorg­fäl­tig aus­wäh­len und dar­auf ach­ten, dass die­ser über die erfor­der­li­che fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on ver­fügt.

5.3   In Ver­pflich­tun­gen gegen­über Drit­ten, die über die Ver­trags­lauf­zeit hin­aus­ge­hen, hat der Kun­de ein­zu­tre­ten. Das gilt aus­drück­lich auch im Fal­le einer Kün­di­gung des Agen­tur­ver­tra­ges aus wich­ti­gem Grund.

 

  1. Ter­mi­ne 

6.1   Ange­ge­be­ne Lie­fer- oder Leis­tungs­fris­ten gel­ten, sofern nicht aus­drück­lich als ver­bind­lich ver­ein­bart, nur als annä­hernd und unver­bind­lich. Ver­bind­li­che Ter­min­ab­spra­chen sind schrift­lich fest­zu­hal­ten bzw. von der Agen­tur schrift­lich zu bestä­ti­gen.

6.2   Ver­zö­gert sich die Lieferung/Leistung der Agen­tur aus Grün­den, die sie nicht zu ver­tre­ten hat, wie z.B. Ereig­nis­se höhe­rer Gewalt und ande­re unvor­her­seh­ba­re, mit zumut­ba­ren Mit­teln nicht abwend­ba­re Ereig­nis­se, ruhen die Leis­tungs­ver­pflich­tun­gen für die Dau­er und im Umfang des Hin­der­nis­ses und ver­län­gern sich die Fris­ten ent­spre­chend. Sofern sol­che Ver­zö­ge­run­gen mehr als zwei Mona­te andau­ern, sind der Kun­de und die Agen­tur berech­tigt, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten.

6.3   Befin­det sich die Agen­tur in Ver­zug, so kann der Kun­de vom Ver­trag nur zurück­tre­ten, nach­dem er der Agen­tur schrift­lich eine ange­mes­se­ne Nach­frist von zumin­dest 14 Tagen gesetzt hat und die­se frucht­los ver­stri­chen ist. Scha­den­er­satz­an­sprü­che des Kun­den wegen Nicht­er­fül­lung oder Ver­zug sind aus­ge­schlos­sen, aus­ge­nom­men bei Nach­weis von Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit.

 

  1. Vor­zei­ti­ge Auf­lö­sung 

7.1   Die Agen­tur ist berech­tigt, den Ver­trag aus wich­ti­gen Grün­den mit sofor­ti­ger Wir­kung auf­zu­lö­sen. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re vor, wenn

  1. a) die Aus­füh­rung der Leis­tung aus Grün­den, die der Kun­de zu ver­tre­ten hat, unmög­lich wird oder trotz Set­zung einer Nach­frist von 14 Tagen wei­ter ver­zö­gert wird;
  2. b) der Kun­de fort­ge­setzt, trotz schrift­li­cher Abmah­nung mit einer Nach­frist­set­zung von 14 Tagen, gegen wesent­li­che Ver­pflich­tun­gen aus die­sem Ver­trag, wie z.B. Zah­lung eines fäl­lig gestell­ten Betra­ges oder Mit­wir­kungs­pflich­ten, ver­stößt.
  3. c) berech­tig­te Beden­ken hin­sicht­lich der Boni­tät des Kun­den bestehen und die­ser auf Begeh­ren der Agen­tur weder Vor­aus­zah­lun­gen leis­tet noch vor Leis­tung der Agen­tur eine taug­li­che Sicher­heit leis­tet;

7.2   Der Kun­de ist berech­tigt, den Ver­trag aus wich­ti­gen Grün­den ohne Nach­frist­set­zung auf­zu­lö­sen. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re dann vor, wenn die Agen­tur fort­ge­setzt, trotz schrift­li­cher Abmah­nung mit einer ange­mes­se­nen Nach­frist von zumin­dest 14 Tagen zur Behe­bung des Ver­trags­ver­sto­ßes gegen wesent­li­che Bestim­mun­gen aus die­sem Ver­trag ver­stößt.

 

  1. Hono­rar 

8.1   Wenn nichts ande­res ver­ein­bart ist, ent­steht der Hono­rar­an­spruch der Agen­tur für jede ein­zel­ne Leis­tung, sobald die­se erbracht wur­de. Die Agen­tur ist berech­tigt Vor­schüs­se zu ver­lan­gen, Zwi­schen­ab­rech­nun­gen bzw. Vor­aus­rech­nun­gen zu erstel­len oder Akon­to­zah­lun­gen abzu­ru­fen.

8.2   Das Hono­rar ver­steht sich als Net­to-Hono­rar zuzüg­lich der Umsatz­steu­er in gesetz­li­cher Höhe.

8.3   Alle Leis­tun­gen der Agen­tur, die nicht aus­drück­lich durch das ver­ein­bar­te Hono­rar abge­gol­ten sind, wer­den geson­dert ent­lohnt. Alle der Agen­tur erwach­sen­den Bar­aus­la­gen sind vom Kun­den zu erset­zen.

8.4   Kos­ten­vor­anschlä­ge der Agen­tur sind unver­bind­lich. Wenn abzu­se­hen ist, dass die tat­säch­li­chen Kos­ten die von der Agen­tur schrift­lich ver­an­schlag­ten um mehr als 15 % über­stei­gen, wird die Agen­tur den Kun­den auf die höhe­ren Kos­ten hin­wei­sen. Die Kos­ten­über­schrei­tung gilt als vom Kun­den geneh­migt, wenn der Kun­de nicht bin­nen drei Werk­ta­gen nach die­sem Hin­weis schrift­lich wider­spricht und gleich­zei­tig kos­ten­güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ven bekannt gibt. Han­delt es sich um eine Kos­ten­über­schrei­tung bis 15 % ist eine geson­der­te Ver­stän­di­gung nicht erfor­der­lich. Die­se Kos­ten­vor­anschlags­über­schrei­tung gilt vom Auf­trag­ge­ber von vorn­her­ein als geneh­migt.

8.5   Wenn der Kun­de in Auf­trag gege­be­ne Arbei­ten ohne Ein­bin­dung der Agen­tur — unbe­scha­det der lau­fen­den sons­ti­gen Betreu­ung durch die­se — ein­sei­tig ändert oder abbricht, hat er der Agen­tur die bis dahin erbrach­ten Leis­tun­gen ent­spre­chend der Hono­rar­ver­ein­ba­rung zu ver­gü­ten und alle ange­fal­le­nen Kos­ten zu erstat­ten. Sofern der Abbruch nicht durch eine grob fahr­läs­si­ge oder vor­sätz­li­che Pflicht­ver­let­zung der Agen­tur begrün­det ist, hat der Kun­de der Agen­tur dar­über hin­aus das gesam­te für die­sen Auf­trag ver­ein­bar­te Hono­rar (Pro­vi­si­on) zu erstat­ten, wobei die Anrech­nungs­ver­gü­tung des § 1168 AGBG aus­ge­schlos­sen wird. Wei­ters ist die Agen­tur bezüg­lich all­fäl­li­ger Ansprü­che Drit­ter, ins­be­son­de­re von Auf­trag­neh­mern der Agen­tur, Schad- und Klag­los zu stel­len.

 

  1. Zah­lung, Eigen­tums­vor­be­halt 

9.1   Das Hono­rar ist sofort mit Rech­nungs­er­halt und ohne Abzug zur Zah­lung fäl­lig, sofern nicht im Ein­zel­fall beson­de­re Zah­lungs­be­din­gun­gen schrift­lich ver­ein­bart wer­den. Dies gilt auch für die Wei­ter­ver­rech­nung sämt­li­cher Bar­aus­la­gen und sons­ti­ger Auf­wen­dun­gen. Die von der Agen­tur gelie­fer­te Ware bleibt bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung des Ent­gelts ein­schließ­lich aller Neben­ver­bind­lich­kei­ten im Eigen­tum der Agen­tur.

9.2   Bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den gel­ten die gesetz­li­chen Ver­zugs­zin­sen in der für Unter­neh­mer­ge­schäf­te gel­ten­den Höhe. Wei­ters ver­pflich­tet sich der Kun­de für den Fall des Zah­lungs­ver­zugs, der Agen­tur die ent­ste­hen­den Mahn- und Inkas­so­spe­sen, soweit sie zur zweck­ent­spre­chen­den Rechts­ver­fol­gung not­wen­dig sind, zu erset­zen. Dies umfasst jeden­falls die Kos­ten zwei­er Mahn­schrei­ben in markt­üb­li­cher Höhe von der­zeit zumin­dest € 20,00 je Mah­nung sowie eines Mahn­schrei­bens eines mit der Ein­trei­bung beauf­trag­ten Rechts­an­walts. Die Gel­tend­ma­chung wei­ter­ge­hen­der Rech­te und For­de­run­gen bleibt davon unbe­rührt.

9.3   Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zu­ges des Kun­den kann die Agen­tur sämt­li­che, im Rah­men ande­rer mit dem Kun­den abge­schlos­se­ner Ver­trä­ge, erbrach­ten Leis­tun­gen und Teil­leis­tun­gen sofort fäl­lig stel­len.

9.4   Wei­ters ist die Agen­tur nicht ver­pflich­tet, wei­te­re Leis­tun­gen bis zur Beglei­chung des aus­haf­ten­den Betra­ges zu erbrin­gen (Zurück­be­hal­tungs­recht). Die Ver­pflich­tung zur Ent­gelt­zah­lung bleibt davon unbe­rührt.

9.5   Wur­de die Bezah­lung in Raten ver­ein­bart, so behält sich die Agen­tur für den Fall der nicht frist­ge­rech­ten Zah­lung von Teil­be­trä­gen oder Neben­for­de­run­gen das Recht vor, die sofor­ti­ge Bezah­lung der gesam­ten noch offe­nen Schuld zu for­dern (Ter­min­ver­lust).

9.6   Der Kun­de ist nicht berech­tigt, mit eige­nen For­de­run­gen gegen For­de­run­gen der Agen­tur auf­zu­rech­nen, außer die For­de­rung des Kun­den wur­de von der Agen­tur schrift­lich aner­kannt oder gericht­lich fest­ge­stellt.

 

  1. Kenn­zeich­nung 

10.1 Die Agen­tur ist berech­tigt, auf allen Wer­be­mit­teln und bei allen Wer­be­maß­nah­men auf die Agen­tur und allen­falls auf den Urhe­ber hin­zu­wei­sen, ohne dass dem Kun­den dafür ein Ent­gelt­an­spruch zusteht.

10.2 Die Agen­tur ist vor­be­halt­lich des jeder­zeit mög­li­chen, schrift­li­chen Wider­rufs des Kun­den dazu berech­tigt, auf eige­nen Wer­be­trä­gern und ins­be­son­de­re auf ihrer Inter­net-Web­site und der eige­nen Unter­neh­mens­sei­ten sozia­ler Netz­wer­ke mit Namen und Fir­men­lo­go auf die zum Kun­den bestehen­de oder vor­ma­li­ge Geschäfts­be­zie­hung hin­zu­wei­sen (Refe­renz­hin­weis).

 

  1. Gewähr­leis­tung 

11.1 Der Kun­de hat all­fäl­li­ge Män­gel unver­züg­lich, jeden­falls inner­halb von acht Tagen nach Lieferung/Leistung durch die Agen­tur, ver­deck­te Män­gel inner­halb von acht Tagen nach Erken­nen der­sel­ben, schrift­lich unter Beschrei­bung des Man­gels anzu­zei­gen; andern­falls gilt die Leis­tung als geneh­migt. In die­sem Fall ist die Gel­tend­ma­chung von Gewähr­leis­tungs- und Scha­den­er­satz­an­sprü­chen sowie das Recht auf Irr­tums­an­fech­tung auf­grund von Män­geln aus­ge­schlos­sen.

11.2 Im Fall berech­tig­ter und recht­zei­ti­ger Män­gel­rü­ge steht dem Kun­den das Recht auf Ver­bes­se­rung oder Aus­tausch der Lieferung/Leistung durch die Agen­tur zu. Die Agen­tur wird die Män­gel in ange­mes­se­ner Frist behe­ben, wobei der Kun­de der Agen­tur alle zur Unter­su­chung und Män­gel­be­he­bung erfor­der­li­chen Maß­nah­men ermög­licht. Die Agen­tur ist berech­tigt, die Ver­bes­se­rung der Leis­tung zu ver­wei­gern, wenn die­se unmög­lich oder für die Agen­tur mit einem unver­hält­nis­mä­ßig hohen Auf­wand ver­bun­den ist. In die­sem Fall ste­hen dem Kun­den die gesetz­li­chen Wand­lungs- oder Min­de­rungs­rech­te zu. Im Fall der Ver­bes­se­rung obliegt es dem Auf­trag­ge­ber die Über­mitt­lung der man­gel­haf­ten (kör­per­li­chen) Sache auf sei­ne Kos­ten durch­zu­füh­ren.

11.3 Es obliegt dem Auf­trag­ge­ber, die Über­prü­fung der Leis­tung auf ihre recht­li­che, ins­be­son­de­re wettbewerbs‑, marken‑, urhe­ber- und ver­wal­tungs­recht­li­che Zuläs­sig­keit durch­zu­füh­ren. Die Agen­tur haf­tet gegen­über dem Kun­den nicht für die recht­li­che Zuläs­sig­keit von Inhal­ten, wenn die­se vom Kun­den vor­ge­ge­ben oder geneh­migt wur­den.

11.4 Die Gewähr­leis­tungs­frist beträgt sechs Mona­te ab Lieferung/Leistung. Das Recht zum Regress gegen­über der Agen­tur gemäß § 933b Abs 1 ABGB erlischt ein Jahr nach Lieferung/Leistung. Der Kun­de ist nicht berech­tigt, Zah­lun­gen wegen Bemän­ge­lun­gen zurück­zu­hal­ten. Die Ver­mu­tungs­re­ge­lung des § 924 ABGB wird aus­ge­schlos­sen.

 

  1. Haf­tung und Pro­dukt­haf­tung 

12.1 In Fäl­len leich­ter Fahr­läs­sig­keit ist eine Haf­tung der Agen­tur und die ihrer Ange­stell­ten, Auf­trag­neh­mer oder sons­ti­gen Erfül­lungs­ge­hil­fen („Leu­te“) für Sach- oder Ver­mö­gens­schä­den des Kun­den aus­ge­schlos­sen, gleich­gül­tig ob es sich um unmit­tel­ba­re oder mit­tel­ba­re Schä­den, ent­gan­ge­nen Gewinn oder Man­gel­fol­ge­schä­den, Schä­den wegen Ver­zugs, Unmög­lich­keit, posi­ti­ver For­de­rungs­ver­let­zung, Ver­schul­dens bei Ver­trags­ab­schluss, wegen man­gel­haf­ter oder unvoll­stän­di­ger Leis­tung han­delt. Das Vor­lie­gen von gro­ber Fahr­läs­sig­keit hat der Geschä­dig­te zu bewei­sen. Soweit die Haf­tung der Agen­tur aus­ge­schlos­sen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die per­sön­li­che Haf­tung ihrer „Leu­te“.

12.2 Jeg­li­che Haf­tung der Agen­tur für Ansprü­che, die auf Grund der von der Agen­tur erbrach­ten Leis­tung (z.B. Wer­be­maß­nah­me) gegen den Kun­den erho­ben wer­den, wird aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen, wenn die Agen­tur ihrer Hin­weis­pflicht nach­ge­kom­men ist oder eine sol­che für sie nicht erkenn­bar war, wobei leich­te Fahr­läs­sig­keit nicht scha­det. Ins­be­son­de­re haf­tet die Agen­tur nicht für Pro­zess­kos­ten, eige­ne Anwalts­kos­ten des Kun­den oder Kos­ten von Urteils­ver­öf­fent­li­chun­gen sowie für all­fäl­li­ge Scha­den­er­satz­for­de­run­gen oder sons­ti­ge Ansprü­che Drit­ter; der Kun­de hat die Agen­tur dies­be­züg­lich schad- und klag­los zu hal­ten.

12.3 Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Kun­den ver­fal­len in sechs Mona­ten ab Kennt­nis des Scha­dens; jeden­falls aber nach drei Jah­ren ab der Ver­let­zungs­hand­lung der Agen­tur. Scha­den­er­satz­an­sprü­che sind der Höhe nach mit dem Net­to-Auf­trags­wert begrenzt.

 

  1. Daten­schutz 

Der Kun­de stimmt zu, dass sei­ne per­sön­li­chen Daten, (näm­lich Name/Firma, Beruf, Geburts­da­tum, Fir­men­buch­num­mer, Ver­tre­tungs­be­fug­nis­se, Ansprech­per­son, Geschäfts­an­schrift und sons­ti­ge Adres­sen des Kun­den, Tele­fon­num­mer, Tele­fax­num­mer, E‑Mail-Adres­se, Bank­ver­bin­dun­gen, Kre­dit­kar­ten­da­ten, UID-Num­mer, Zugangs­da­ten, Log­da­ten, Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, die in den Kun­den­sys­te­men und genutz­ten Platt­for­men ver­ar­bei­tet wer­den) zum Zwe­cke der Ver­trags­er­fül­lung und Betreu­ung des Kun­den sowie für eige­ne Wer­be­zwe­cke, bei­spiels­wei­se zur Zusen­dung von Ange­bo­ten, Wer­be­pro­spek­ten und News­let­ter (in Papier- und elek­tro­ni­scher Form), sowie zum Zwe­cke des Hin­wei­ses auf die zum Kun­den bestehen­de oder vor­ma­li­ge Geschäfts­be­zie­hung (Refe­renz­hin­weis) auto­ma­ti­ons­un­ter­stützt ermit­telt, gespei­chert und ver­ar­bei­tet wer­den.

Der Auf­trag­ge­ber ist ein­ver­stan­den, dass ihm elek­tro­ni­sche Post zu Wer­be­zwe­cken bis auf Wider­ruf zuge­sen­det wird. Die­se Zustim­mung kann jeder­zeit schrift­lich mit­tels E‑Mail, Tele­fax oder Brief an die im Kopf der AGB ange­führ­ten Kon­takt­da­ten wider­ru­fen wer­den.

 

  1. Anzu­wen­den­des Recht 

Der Ver­trag und alle dar­aus abge­lei­te­ten wech­sel­sei­ti­gen Rech­te und Pflich­ten sowie Ansprü­che zwi­schen der Agen­tur und dem Kun­den unter­lie­gen dem öster­rei­chi­schen mate­ri­el­len Recht unter Aus­schluss sei­ner Ver­wei­sungs­nor­men und unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.

 

  1. Erfül­lungs­ort und Gerichts­stand 

15.1 Erfül­lungs­ort ist der Sitz der Agen­tur. Bei Ver­sand geht die Gefahr auf den Kun­den über, sobald die Agen­tur die Ware dem von ihr gewähl­ten Beför­de­rungs­un­ter­neh­men über­ge­ben hat.

15.2 Als Gerichts­stand für alle sich zwi­schen der Agen­tur und dem Kun­den erge­ben­den Rechts­strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit die­sem Ver­trags­ver­hält­nis wird das für den Sitz der Agen­tur sach­lich zustän­di­ge Gericht ver­ein­bart. Unge­ach­tet des­sen ist die Agen­tur berech­tigt, den Kun­den an sei­nem all­ge­mei­nen Gerichts­stand zu kla­gen.

15.3  Soweit in die­sem Ver­trag auf natür­li­che Per­so­nen bezo­ge­ne Bezeich­nun­gen nur in männ­li­cher Form ange­führt sind, bezie­hen sie sich auf Frau­en und Män­ner in glei­cher Wei­se. Bei der Anwen­dung der Bezeich­nung auf bestimm­te natür­li­che Per­so­nen ist die jeweils geschlechts­spe­zi­fi­sche Form zu ver­wen­den.