Du möch­test Soci­al Media Kanä­le wie Face­book und Insta­gram nut­zen, um poten­ti­el­le Kun­den auf dich auf­merk­sam zu machen? Doch du fragst dich, was, wie oft und wann du auf den Platt­for­men Face­book und Insta­gram pos­ten sollst? Dann wird dir die­ser Arti­kel Auf­schluss geben, was 2019 funk­tio­niert.

 

Face­book und Insta­gram Trends 2019

 

1. Wo fin­de ich mei­ne Ziel­grup­pe?

Face­book

Face­book ist immer noch das meist genutz­te Netz­werk. Auch wenn vie­le behaup­ten, User zie­hen von Face­book ab, so muss man schon beach­ten, wel­che User das sind. Näm­lich die ganz jun­gen unter 20-jäh­ri­gen. Für die meis­ten von uns wird die Ziel­grup­pe im Bereich 20–60-jährige ange­sie­delt sein. Die meis­ten Soci­al Media Nut­zer die­ser Alters­grup­pe sind auf Face­book zu fin­den. Lei­der wur­de die Reich­wei­te für Unter­neh­men stark ein­ge­schränkt, sodass man sich schon freu­en kann, wenn 10% der Fol­lo­wer einen Post zu Gesicht bekom­men. Wes­halb es sich emp­fiehlt, ab und zu kos­ten­pflich­ti­ge Ads (Wer­bung) zu schal­ten. Trotz­dem soll­test du dich nicht davon abhal­ten las­sen und auf kei­nen Fall auf Face­book ver­zich­ten.

Insta­gram

Die Anzahl der Insta­gram-Nut­zer hat sich hier bei uns in Öster­reich in einem Jahr von 1 Mio. auf 2 Mio. User ver­dop­pelt. Die Alters­grup­pe 20–40 Jah­re ist am häu­figs­ten auf Insta­gram ver­tre­ten. Vor­teil ist, dass Posts dort noch mehr Reich­wei­te haben, als auf Face­book. Betrei­be kein Hash­tag-Stuf­fing. D.h. ver­wen­de nicht zu vie­le Hash­tags (#). 10 sind gut, 30 sind zu viel, lt. mei­ner Soci­al Media Bera­te­rin. (und noch ein guter Tipp: ver­wen­de bei bezahl­ter Wer­bung kei­ne Hash­tags, sonst kli­cken die User da drauf und sind weg und du musst trotz­dem dafür zah­len)

 

2. Was soll ich pos­ten?

In ers­ter Linie soll­test du dich fra­gen, was zu dei­nem Unter­neh­men passt und für dich Sinn macht.

Inhal­te, die 2019 gut funk­tio­nie­ren sind:

Behind the Sce­nes = Hin­ter den Kulis­sen — Ein­bli­cke, wie es wirk­lich ist:
was pas­siert bei uns im Büro, in einer Bespre­chung, in der Pro­duk­ti­on, wie arbei­ten wir, wie funk­tio­niert das genau,… Ein­bli­cke geben, wie ein Pro­dukt ent­steht. D.h. pos­te z.B. wie du gera­de zu einem Kun­den fährst oder in einer Bespre­chung mit einem Kun­den sitzt. Wie du gera­de am PC sitzt und ein neu­es Pro­jekt star­test. Einem Mit­ar­bei­ter einen Kuchen zum Geburts­tag über­reicht, usw. (Hash­tags für Insta­gram z.B. #hin­ter­den­ku­lis­sen)

Krea­tiv wer­den und auf Humor set­zen:
Posts die zum schmun­zeln anre­gen, funk­tio­nie­ren am bes­ten.
Oder stel­le dei­nen Lesern ein Rät­sel, das du im Lau­fe der Woche auf­löst. (z.B. zei­ge täg­lich eine Aus­schnitt eines Bil­des. Am Ende der Woche kommt die Auf­lö­sung)
Ani­mie­re Leser zur Inter­ak­ti­on z.B. durch Fra­gen wie: wel­che 5 Obst- und Gemü­se­sor­ten nimmst du heu­te zu dir? (z.B. für Ver­käu­fer von Obst und Gemü­se)
Wün­sche eine schö­nes Wochen­en­de oder einen schö­nen Tag. Du kannst dabei z.B. auf Ver­an­stal­tun­gen auf­merk­sam machen oder eine Vor­schau auf die kom­men­de Woche geben.

Tipps und Tricks
Tei­le Neu­ig­kei­ten aus dei­ner Bran­che, gib hilf­rei­che Tipps, stel­le brauch­ba­re Tools vor, tei­le Blog­bei­trä­ge mit Link zu dei­ner Web­site

Trans­pa­rent statt Hoch­glanz:
das wich­tigs­te ist, den per­fek­ten Moment für ein Bild zu erwi­schen. Es reicht eine Han­dy­ka­me­ra. Wenn sich eine gute Gele­gen­heit ergibt, mach einen Kurz­film oder ein Bild. Die Men­schen inter­es­siert am meis­ten, das “wie ist es wirk­lich?”.

Echt­zeit / gefühl­te Echt­zeit:
Was auch gut funk­tio­niert, ist, wenn der User das Gefühl hat, er ist live dabei. (auch wenn es in Wahr­heit schon 3 Tage her ist und du nur so tust) Das eig­net sich gut für Sto­ries, denn da kannst du über den Tag ver­teilt immer mal wie­der etwas pos­ten wie z.b.: wir fah­ren heu­te auf Betriebs­aus­flug — tref­fen uns in der Früh beim Bus — im Bus — dort ange­kom­men, was macht ihr dann.… usw.  Oder: ich packe mei­nen Kof­fer­raum und fah­re zu einem Kun­den, was pas­siert dann…

Sto­ries:
wie schon erwähnt, Sto­ries sind 2019 ganz wich­tig. Ohne, geht es fast nicht mehr. Sie sind extrem unter­halt­sam und unper­fekt. (Unper­fekt funk­tio­niert sogar bes­ser als Hoch­glanz) User emp­fin­den sie als echt, unmit­tel­bar und per­sön­lich. Sie bau­en Ver­trau­en auf. Du fin­dest sie auf Face­book und Insta­gram. Was neu sein wird: Es wird kom­men, dass man direkt in Sto­ries etwas kau­fen kann. D.h. Face­book (und somit in Fol­ge sicher auch Insta­gram) will, dass die gesam­te Kun­den­rei­se auf ihrer Platt­form abge­wi­ckelt wer­den kann, bis zum Kauf. Somit ist auch anzu­neh­men, dass die Kos­ten für Ads die von Face­book zur eige­nen Web­site weg­füh­ren, teu­rer wer­den. Es gibt auch schon bezahl­te Sto­ries. Auch hier ist es net­ter, wenn sie nicht ganz so werb­lich aus­schau­en.

Live-Vide­os:
Die Beliebt­heit von Live Vide­os war 2018 schon groß und wird 2019 noch wei­ter stei­gen. Sie sind ganz wich­tig um Ver­trau­en und eine Bezie­hung zu den Fol­lo­wern her­zu­stel­len.

Ach­te auf einen guten Mix aus Info und Enter­tain­ment:
Inhalt­lich: Tipps und Tricks, Unter­hal­tung, Behind the scen­ces, Con­tent
sowie unter­schied­li­che For­ma­te: Video, Foto, Boo­me­rang (=3–5 sek. Kurz­vi­de­os)

Gute Bei­spie­le denen du auf Insta­gram fol­gen kannst sind zB.: Star­bucks, Bil­la, Presst­he­But­ton, Rit­ter­sport

 

Was-soll-ich-posten-Facebook-Instagram

 

3. Wie oft soll ich pos­ten?

Du sollst soviel pos­ten, wie es dir mög­lich ist, gute Inhal­te zu erstel­len. Wich­ti­ger als die Quan­ti­tät, ist die Qua­li­tät. Denn die Qua­li­tät des Inhalts hat den meis­ten Ein­fluss auf die Reich­wei­te. Wenn in den ers­ten Minu­ten vie­le Leu­te inter­agie­ren, wird es vie­len Leu­ten ange­zeigt. Face­book merkt, ob ein Post län­ger ange­schaut wird — es ist dazu nicht ein­mal not­wen­dig, ihn anzu­kli­cken. Schon die Ver­weil­dau­er wird von Face­book posi­tiv gewer­tet. Noch­mal zurück zur Fra­ge: Ein­mal pro Woche zu pos­ten wäre schon emp­feh­lens­wert. Aber bes­ser ein guter Post, also 3 schlech­te pro Woche.

 

4. Wann soll ich pos­ten?

Das soll­test du am bes­ten selbst aus­tes­ten. Wenn du schon gepos­tet hast, kannst du in den Sta­tis­ti­ken nach­schau­en und Schlüs­se dar­aus zie­hen, zu wel­chen Uhr­zei­ten es für dich am bes­ten wäre zu pos­ten.

Ganz all­ge­mein gilt: Vie­le User sind online um 7  Uhr Mor­gens / 12 Uhr Mit­tags / 18–21 Uhr Abends. Doch auch hier hängt es vom Inhalt des Posts ab, zu wel­cher Uhr­zeit er am bes­ten geeig­net ist. Pos­test du z.b. zum Valen­tins­tag ist es bes­ser gleich um 7 Uhr Mor­gens zu pos­ten, um noch einer der Ers­ten zu sein und nicht in der Mas­se unter­zu­ge­hen. Pos­test du z.B. “Behind the Scen­ces”  — wie du mit einem Kun­den bei einer Bespre­chung sitzt, ist Mit­tag die bes­te Zeit und am glaub­wür­digs­ten.  Tipps und Tricks kannst du auch gut am Abend pos­ten.

 

5. Stra­te­gie spart Zeit

Am bes­ten erstellst du einen Redak­ti­ons­plan und über­legst dir, was du im fol­gen­den Monat, wann pos­ten willst. Also genau mit Idee + Datum. Damit du es dann auch machst: Trag dir das in dei­nen Kalen­der ein oder pla­ne es vor mit einem Tool wie Later, Hootsui­te, Soci­al Pilot oder Pla­n­oly.

 

Hat dir die­ser Arti­kel gefal­len? Dann freue ich mich über dein Kom­men­tar und wenn du ihn teilst! 🙂

 

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