Ist ein News­let­ter für mein Unter­neh­men sinn­voll? Eine berech­tig­te Fra­ge. Schließ­lich hast du bestimmt schon genug zu tun und möch­test dir nicht noch mehr Arbeit auf­hal­sen, als nötig.
 
Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, gehen wir noch­mal einen Schritt zurück. Du hast eine Web­site, mit der du hof­fent­lich gut in Such­ma­schi­nen gefun­den wirst. D.h. ein Inter­net­nut­zer goo­gelt nach etwas, kommt dabei unter ande­rem auf dei­ne Web­site und ist dann wie­der weg. Die wenigs­ten wer­den gleich beim ers­ten Auf­ru­fen einer neu­en Web­site aktiv und neh­men Kon­takt auf. Auch du hast kei­ne Mög­lich­keit, Kon­takt mit dei­nen Web­site-Besu­chern auf­zu­neh­men .… es sei denn, sie tra­gen sich in dei­nen News­let­ter ein. Tada…
 
Der News­let­ter ist also dei­ne ein­zi­ge Mög­lich­keit, mit Besu­chern dei­ner Web­site in Kon­takt zu kom­men. Das allei­ne ist eigent­lich schon Grund genug, war­um jeder einen News­let­ter haben soll­te. Aber es gibt auch noch wei­te­re Vor­tei­le:

Vor­tei­le eines News­let­ters für Unter­neh­men

  1. Kei­ne Streu­ver­lus­te: Leu­te die sich in dei­nen News­let­ter ein­tra­gen, sind auf jeden Fall an dei­nem The­ma inter­es­siert und suchen eine Lösung dazu. 

  2. Regel­mä­ßi­ger Kon­takt stärkt Bin­dung und Ver­trau­en. Es bedarf ca. 7 Kon­tak­te, bis jemand bereit ist, Kon­takt auf­zu­neh­men. 

  3. Kos­ten­güns­tig im Ver­gleich zu ande­ren Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten

  4. Gerin­ger Auf­wand für die Erstel­lung von News­let­tern, denn du kannst z.B. Blog­ar­ti­kel tei­len, auf Aktio­nen hin­wei­sen, usw.

  5. Du bringst Inter­es­sen­ten immer wie­der dazu, auf dei­ne Web­site zurück­zu­keh­ren. Dadurch erhältst du wie­der­um Traf­fic auf dei­ne Web­site und erhöhst dei­ne Chan­cen auf Käu­fe.

  6. Dia­log­mög­lich­keit: Leser kön­nen direkt auf dei­ne Mails ant­wor­ten und mir dir in Kon­takt tre­ten.

  7. Auto­ma­ti­sie­rungs­mög­lich­keit: Du kannst E‑Mails vor­schrei­ben und sie wer­den z.B. als E‑Mail-Will­kom­mens­se­quenz an jeden neu­nen Abo­nenn­ten ver­sen­det. So bekommt er gleich inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen und stärkt das Ver­trau­en zu dir. Du hast nur 1x Auf­wand damit gehabt.

  8. Leu­te die sich in dei­nen News­let­ter ein­ge­tra­gen haben, darfst du anschrei­ben. Nur die­se. Du darfst dir nicht selbst Mail­adres­sen zusam­men­su­chen und Leu­te anschrei­ben. Unauf­ge­for­dert jemand eine Mail mit dei­nem Ange­bot zu sen­den ist nicht erlaubt und kann abge­mahnt wer­den.

Nach­tei­le von News­let­tern

Es gibt eigent­lich kaum Nach­tei­le, denn die Vor­tei­le über­wie­gen ein­deu­tig. Nach­tei­le könn­ten aber sein:
  1. Teil­wei­se gerin­ge Öff­nungs­ra­te: Nicht jeder News­let­ter wird gele­sen. Vor allem wenn jemand vie­le News­let­ter abon­niert hat. 

  2. Zeit: auch ein News­let­ter muss geschrie­ben wer­den. Selbst wenn man den Auf­wand gering hal­ten kann, wenn man es geschickt macht.

  3. Wenig Erfolg, wenn die Inhal­te für die Leser nicht inter­es­sant sind und kei­nen Mehr­wert bie­ten.

  4. Wenn du etwas anbie­test, das dei­ne Leser drin­gend benö­ti­gen, lohnt sich ein News­let­ter in der Regel nicht. Denn dann wol­len sie es jetzt sofort.

Was schrei­be ich in mei­nem News­let­ter?

Der Groß­teil der News­let­ter­mails soll Mehr­wert ent­hal­ten, wenn du damit Erfolg haben möch­test. Natür­lich darfst du auch immer wie­der mal ein Ange­bot schi­cken. Jedoch ach­te auf ein gutes Ver­hält­nis. Nie­mand wird mehr dei­nen News­let­ter öff­nen, wenn du immer nur ver­kau­fen willst.
 
Hier ein paar Anre­gun­gen:
  • Du hast einen neu­en Blog­ar­ti­kel geschrie­ben – dann tei­le das dei­nen News­let­ter­abon­nen­ten mit, indem du ihn kurz anteaserst und auf den Blog­ar­ti­kel ver­linkst.
  • Tipps die exclu­siv für News­let­ter­abon­nen­ten gedacht sind, die Mehr­wert schaf­fen oder z.B.Checklisten, Anlei­tun­gen, …
  • Per­sön­li­che Ein­bli­cke – so ler­nen dich die Leser bes­ser ken­nen
  • Gewinn­spie­le, Umfra­gen
  • Gut­schei­ne, Rabat­te
  • Ange­bo­te
  • Inter­views, Gast­bei­trä­ge, …
  • Fall­bei­spie­le aus der Pra­xis…. Was haben dei­ne Kun­den durch dich erreicht…
  • Usw.

Wel­chen News­let­ter Anbie­ter für den Start?

Damit du einen News­let­ter ver­schi­cken kannst, brauchst du einen News­let­ter Anbie­ter. (Du darfst die­se nicht ein­fach aus dei­nem E‑Mail-Pro­gramm her­aus ver­schi­cken!)
 
News­let­ter Anbie­ter sor­gen auch für das DSGVO kon­for­me Dou­ble Opt-in Ver­fah­ren. Das heißt, wenn sich jemand mit sei­ner Mail­adres­se für einen News­let­ter ein­trägt, muss er im nächs­ten Schritt in sein E‑Mail-Post­fach gehen, um die Ein­tra­gung im ers­ten E‑Mail zu bestä­ti­gen. So wird sicher­ge­stellt, dass du es selbst warst, der sich für den News­let­ter ange­mel­det hat. Erst danach wird der tat­säch­li­che News­let­ter ver­schickt.
 
Wel­cher Anbie­ter der rich­ti­ge für dich ist, hängt immer davon ab, was du vor­hast. Hier stel­le ich dir 2 Anbie­ter vor, mit denen ich selbst arbei­te bzw. gear­bei­tet habe:
 

1. Mail­chimp

Mail­chimp eig­net sich her­vor­ra­gend für Anfän­ger. Solan­ge du unter 2000 Abon­nen­ten hast, fal­len kei­ne Kos­ten an. Die Bedie­nung ist sehr benut­zer­freund­lich, aller­dings auf Eng­lisch. Hier kannst du auto­ma­ti­sier­te E‑Mails ein­stel­len. Solan­ge du nur 1 News­let­ter­lis­te hast, wäre das mein Favo­rit. Denn der Nach­teil von Mail­chimp ist lei­der, dass das Sys­tem es nicht erkennt, wenn sich jemand in meh­re­re Lis­ten bei dir ein­trägt. So habe ich z.B. eine Lis­te für mei­nen nor­ma­len News­let­ter und je 1 Lis­te für ver­schie­de­ne kos­ten­lo­se Ange­bo­te, wie z.B. den Star­ter­kurs, den Star­ter­gui­de, … Wenn sich also jemand für alle 3 anmel­det, bekommt er mei­ne Mail in Zukunft auch 3x zuge­stellt. 

2. Get­re­spon­se

Das Lis­ten­pro­blem von Mail­chimp hat mich zu Get­re­spon­se geführt. Der Anbie­ter ist zwar nicht mehr kos­ten­los, aber im Ver­gleich doch noch einer der kos­ten­güns­ti­gen. Hier erkennt das Sys­tem, wenn sich jemand mit der glei­chen Mail­adres­se öfters ein­ge­tra­gen hat und ver­sen­det mei­ne Mail nur 1x an die­se Adres­se. Auch hier kön­nen auto­ma­ti­sier­te E‑Mails ein­ge­stellt wer­den. Die Benut­zer­ober­flä­che ist auf Deutsch, aber ich fin­de sie etwas kom­pli­zier­ter als Mail­chimp. Was auch dar­an liegt, dass es hier noch mehr Mög­lich­kei­ten gibt.

Das sind die Anbie­ter mit denen ich per­sön­lich Erfah­rung habe.
 
Mei­ne Kun­den ver­wen­den und emp­feh­len auch Newsletter2go für Anfän­ger, die nur einen ein­fa­chen News­let­ter­ver­sand benö­ti­gen. Sowie Active Cam­pai­gn und Con­vertkit für Fort­ge­schrit­te­ne, die rich­tig E‑Mail-Mar­ke­ting betrei­ben wol­len.
 
Fazit: Zur Kun­den­bin­dung und ‑kom­mu­ni­ka­ti­on ist der News­let­ter ein unver­zicht­ba­res Tool. Rich­tig ange­wen­det, hilft er dir, dei­nen Umsatz zu stei­gern, weil du den Kon­takt zu Inter­es­sen­ten hal­ten kannst, bis aus ihnen Kun­den wer­den.
 
 
Wel­che Erfah­run­gen hast du selbst schon mit News­let­tern gemacht? Wel­chen Abie­ter ver­wen­dest du? Wel­chen Anbie­ter kannst du emp­feh­len? Ich freue mich, wenn du dei­ne Erfah­run­gen im Kom­men­tar teilst!

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