War­um sind Kun­den­stim­men so wert­voll und wie erhältst du rich­tig gute, aus­sa­ge­kräf­ti­ge Kun­den­mei­nun­gen? Die­se Fra­gen möch­te ich in die­sem Blog­ar­ti­kel klä­ren.

 

Egal in wel­cher Bran­che du tätig bist, die Emp­feh­lun­gen und Für­spra­chen begeis­ter­ter Kun­den sind wahn­sin­nig wert­voll und wich­tig für dein Geschäft. Sie kön­nen dein Geschäft sehr ankur­beln, aus einer aus­tausch­ba­ren Leis­tung eine ein­zig­ar­ti­ge wer­den las­sen oder bei glei­chem Ange­bot über einen Auf­trag ent­schei­den. Höre des­halb nie auf, Kun­den­re­fe­ren­zen aktiv ein­zu­ho­len, denn du kannst gar nie zuviel davon haben.

 

Doch wie kommst du zu rich­tig guten, brauch­ba­ren Kun­den­stim­men?

 

Bei mir war es so, dass ich am Anfang ein­fach nach Pro­jek­ten­de per Mail um ein Tes­ti­mo­ni­al gebe­ten hat­te. Dar­auf­hin gab es dann zwei Reak­tio­nen: die eine Grup­pe, die mir ein paar wirk­lich sehr net­te Zei­len zurück­ge­schrie­ben haben. Und die ande­re Grup­pe… ließ nie mehr von sich hören, obwohl sie mich münd­lich sogar an ande­re wei­ter emp­foh­len haben oder spä­ter erneut mit einem Auf­trag zu mir kamen.

Irgend­wann bin ich dann zufäl­lig auf einen Blog­bei­trag von Unter­neh­mens­be­ra­te­rin und Men­tal­coach Karin Wess gestos­sen. Sie schrieb: so eine Auf­for­de­rung kann ziem­lich ner­vös machen, weil man z.B. nicht weiß, was man schrei­ben soll, wor­auf man ein­ge­hen soll und was sich der ande­re viel­leicht davon erwar­tet.… und dann beginnt man auf­zu­schie­ben… bis es irgend­wann ver­ges­sen ist.

Doch es gibt eine ganz ein­fa­che und für bei­de Sei­ten viel bes­se­re Lösung:

 

Bit­te um Feed­back zu ein paar ganz kon­kre­ten Fra­gen. Die soll­ten den Bogen span­nen von “vor dem Anfang” bis “nach der Zusam­men­ar­beit”.

 

Ich z.B. stel­le u.a. fol­gen­de Fra­gen:

  • Wo bist du gestan­den, bevor wir unse­re Zusam­men­ar­beit begon­nen haben?
  • Was war das größ­te Pro­blem, das du durch die Zusam­men­ar­beit mit mir lösen woll­test?
  • Wo stehst du jetzt / was hast du in der Zwi­schen­zeit erreicht?
  • Was hat dir an unse­rer Zusam­men­ar­beit am meis­ten gefal­len und was waren die größ­ten Vor­tei­le für dich?
  • Was ist das wich­tigs­te, das dei­ner Mei­nung nach, ande­re Kun­den über die Arbeit mit mir wis­sen soll­ten?
  • Gibt es noch irgend­et­was, dass du über unse­re Zusam­men­ar­beit sagen möch­test?
Und frag bit­te auch noch, ob du die­se Per­son mit Foto, Namen und Web­site dazu ver­lin­ken darfst. Denn nur so wird die Aus­sa­ge auch wirk­lich glaub­wür­dig.

 

Von dem Feed­back, das ich als ers­tes dar­auf bekom­men habe, war ich so rich­tig begeis­tert. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob es gut ankommt, wenn ich die Fra­gen so genau vor­ge­be. Aber das sen­sa­tio­nel­le Feed­back und die Schnel­lig­keit der Reak­ti­on zeigt mir, dass das wohl wirk­lich für bei­de Sei­ten der ein­fachs­te und ange­nehms­te Weg ist. (und ganz neben­bei hilft es auch den eige­nen USP (= was macht dich ein­zig­ar­tig) her­aus zu fin­den)

 

Was machst du dann mit dem Feed­back?

 

Du ord­nest die Ant­wor­ten in eine rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge, machst einen Text dar­aus (ohne ihn umzu­schrei­ben) und sen­dest es der Kun­din / dem Kun­den noch­mal retour, ob du das so ver­öf­fent­li­chen darfst und eine Ver­lin­kung zur Web­site, Name und Foto erlaubt sind. Sobald du das schrift­li­che OK hast, darfst du es auf zB. dei­ner Web­site ver­öf­fent­li­chen.

 

Tipps:

  • Fas­se die wich­tigs­ten Aus­sa­gen in eine Über­schrift zusam­men, so kön­nen die Leser die­se schnel­ler erfas­sen und dort wei­ter lesen, wo es für sie gera­de wich­tig ist.
  • Baue dei­ne bes­ten Refe­ren­zen direkt auf der Start­sei­te dei­ner Web­site ein, in Ange­bo­ten, dei­ner Über mich Sei­te, Ver­kaufs­pro­spek­ten, usw.

 

Und jetzt?

 

Über­le­ge dir, wel­che Fra­gen für dein per­fek­tes Feed­back wich­tig sind, sen­de es an dei­ne Kun­den und freue dich über das sen­sa­tio­nel­le Feed­back! 🙂

 

Wel­che Erfah­run­gen hast du schon bezüg­lich Kun­den­stim­men gemacht? Hin­ter­las­se ger­ne ein Kom­men­tar dazu unter die­sem Arti­kel.

 

p.s.: den voll­stän­di­gen Arti­kel von Karin Wess fin­dest du hier: https://karinwess.com/fabelhafte-kundenfeedbacks/

 

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