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Immer wieder hört man, du brauchst eigentlich keine Website. Verdiene erstmal Geld, baue dir Fans auf Social Media auf und verkaufe an diese. Ist das wirklich so einfach und ein guter Rat? Können soziale Medien so „professionell“ werden wie eine Website? Oder ist eine Website unumgänglich? Dieser Frage möchte ich in diesem Artikel auf den Grund gehen.

Ja, es stimmt, dass es Leute gibt, die allein mit Social Media ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und viel Geld verdient haben. Aber ist das für jeden möglich? Definitiv gehört mehr dazu als nur konsequent und beharrlich dran zu bleiben und dann wird es schon kommen…. Ich denke, man muss auch der Typ dafür sein, der sich gerne in sozialen Medien vermarktet und nicht jeder kann das. Aus Erfahrung kann ich sogar sagen, dass die meisten Einzelunternehmer ein Problem mit Sichtbarkeit und Eigenvermarktung haben.

Website vs. Social Media – was bringt mehr?

Schauen wir uns die Vor- und Nachteile von Social Media an

Vorteile von Social Media

1. Es ist kostenlos
2. Du kannst damit eine starke persönliche Marke und Beziehung zu deinen Fans aufbauen. Direkt mit ihnen kommunizieren.
3. Millionen von Menschen sind auf diesen Plattformen, einschließlich deiner potenziellen Kunden.
4. Die Plattformen sind ziemlich einfach zu bedienen

Nachteile von Social Media

1. Die Plattform gehört dir nicht. Du bist immer abhängig von den Regeln der Plattform. Wenn die Plattform beschließt, Dinge zu ändern, die maßgeblich für deine Kundengewinnung waren, stehst du womöglich plötzlich vor dem Nichts.
2. Gruppen, die eine sehr beliebte Strategie sind, können ganz schnell von heute auf morgen geschlossen werden, wenn du z.B. Leute drin hast, die dir nichts gutes wollen und dich bei den Plattformen anschwärzen. Schon einige Male gesehen.
3. Die organische Reichweite (= wieviele sehen deine Beiträge, ohne dass du dafür bezahlst) geht immer weiter zurück. Obwohl du die Plattformen kostenlos nutzen kannst, besteht ihr Ziel darin, dass du Anzeigen schaltest, um überhaupt mehr Reichweite zu bekommen.
4. Der Newsfeed der Nutzer ist schon mehr als überfüllt. Strategie und Kreativität ist gefragt, wenn du mit Social Media etwas erreichen möchtest. Denn wenn deine Beiträge nicht auffallen oder die Leute langweilen, verlieren sie sich unbeachtet im Nirvana…

Könnte sich eine Website für dich lohnen? Schauen wir uns auch die Vor- und Nachteile von Webseiten an

Vorteile von Webseiten

1. Die Website gehört dir. Nur du allein bestimmst, wie du sie nutzen möchtest und wie du Kunden damit gewinnen möchtest.
2. Selbst wenn deine Website gehackt und aus dem Internet entfernt werden würde, könntest du sie selbst im Nu wieder herstellen. Wenn du ein Backup hast, geht das ganz einfach und schnell. Niemand kann dir deine Website nehmen.
3. Wenn du zumindest ein bisschen auf Suchmaschinenoptimierung geachtet hast und Blogartikel schreibst, bekommst du automatisch regelmäßig und kostenlos immer wieder neue Interessenten auf deine Website, die sich für genau dein Thema interessieren.
4. Besucher können sich auf deiner Website einen guten Überblick über deine Angebote, dein Unternehmen, deine Expertise und deine Person erhalten. Individuelle, persönliche Inhalte bauen Vertrauen auf. Im Idealfall sehen sie, wie sie mit dir in Kontakt treten können.

Nachteile von Webseiten

1. Es reicht nicht, einfach nur eine Website zu haben, um damit Kunden zu gewinnen. Viele werden sicher sagen, ihnen bringt die Website nichts. Auch hier bedarf es natürlich einer Strategie und den richtigen Inhalten. (Und nicht, wie viele meinen, nur eines neuen schicken Designs.)
2. Man muss erstmal Geld in die Hand nehmen, wenn man eine Website bekommen möchte, mit der man auch Kunden gewinnt. Denn wenn du selbst kein Profi darin bist, brauchst du jemanden, der dir zeigt, wie es geht.
3. Eine erfolgreiche Website benötigt immer wieder neue und gute Inhalte, mit denen sie gefunden wird. Das ist zwar auch auf Social Media so, aber ich möchte es trotzdem erwähnen. Aber im Gegensatz zu Social Media sind die Beiträge auf der eigenen Website langlebig und bringen dir wenn es ein zeitloses Thema ist jahrelang Besucher auf deine Website. Was eigentlich schon wieder zu den Vorteilen gehört.

Fazit: Die Frage sollte nicht sein: entweder Website oder Social Media. Sondern: Deine Website sollte der Dreh- und Angelpunkt deiner Marketingaktivitäten sein. Das Epizentrum, um das sich alles andere dreht und worauf jeder immer wieder zurückkommt. Social Media ist eine Strategie, um Besucher auf die Website zu bekommen, bzw. mit ihnen eine Beziehung aufzubauen. Aber es sollte nicht die einzige Möglichkeit sein, um Kunden zu gewinnen. Vor allem, wenn du eine eher introvertierte Person bist oder dich einfach nicht so wahnsinnig gerne vermarktest, ist die Website mit einem Mehrwert bietendem Blog sowieso die geeignetere Strategie. Es gibt auch genug Unternehmen, die Kunden ohne Social Media gewinnen. Die Frage ist, womit fühlst du dich wohl? Wo findet dich deine Zielgruppe? Welche Strategien eignen sich für dich?

So kommst du zu einer kundengewinnenden Website

Viele Agenturen und Webdesigner erstellen „nur“ schöne Webseiten. Seitdem ich vor einigen Jahren meine Website so umgebaut habe, dass sie für mich Kunden gewinnt, ist es mir ein Anliegen, dieses Wissen auch in meinen Kundenprojekten anzuwenden. Wenn du also noch Hilfe bei der Erstellung einer Website, die dir tatsächlich Kunden bringt, benötigst, kann ich dir helfen.